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Die
Geschichte der Selbstbedienung unter Berücksichtigung der Entwicklung
von Kassenarbeitsplätzen
Was ist denn überhaupt Selbstbedienung ?
frei zitiert aus: Die Wirtschaftlichkeit eines Kassenstandarbeitsplatzes / Herausgeber Prof. H. Tackenberg 1990
>Im
Groben gesagt: "In der Selbstbedienung wird der Kunde mit den sonst in der
Bedienung erforderlichen verkäuferischen Tätigkeiten beschäftigt."
Die Tätigkeiten umfassen Arbeiten, die der Kunde in der Selbstbedienung
nicht als Arbeitsleistung wahrnimmt. Durch die Gestaltung des Selbstbedienungsmarktes
in der Aufmachung, dem plazierten von jedem Kunden erreichbaren Warenangebot,
der Durchführungswege und der Einkaufsbehälter wird dem Kunden das
Gefühl eines Stadtbummels vorbei an Schaufenstern gegeben. Das Gefühl
prägt sich sogar noch weiter aus. Die Ware, die nicht mehr durch eine
Sichtscheibe abgeschirmt ist, kann ich unmittelbar sehen, anfassen, Ihre
Gerüche wahrnehmen, sie begutachten und aussuchen., Etiketten lesen,
Formen wahrnehmen und sich innerhalb des Marktes - jedoch nicht zum Gebrauch
oder Verbrauch - ohne zu bezahlen in Besitz nehmen.<
Dies
bedeutet, für einen Kassenarbeitsplatz ist dieser selbst dafür verantwortlich
ob die Selbstbedienung funktioniert oder nicht, ob der Kunde das Einkaufsgefühl
hat, welches er für sein Wohlbefinden benötigt und damit wiederkommt
und ob der Marktbetreiber wirtschaftlich mit dem Kassenstand arbeiten kann,
dies bedeutet auch das Einsatzgebiet für das Kassierpersonal.